Sammlung

Kammermusik

Hinweise zur Benutzung


In dieser Zusammenstellung sind jene CDs dokumentiert, die Manfred Schneider in seiner Tätigkeit als Kustos der Musiksammlung des Tiroler Landesmuseums im Bereich der Kammermusik initiiert und produziert hat. Zum überwiegenden Teil wurden diese Projekte im Rahmen von Studioaufnahmen realisiert. In konsequenter Weise wurden dabei nahezu alle wichtigen Werke dieser Gattung von den angesehensten Tiroler Komponisten, vorwiegend des 19. Jahrhunderts, berücksichtigt, die zum Teil in großen Musikzentren wie Wien, Paris und München wirkten.

Künstlerisch herausragend sind die Kompositionen für Klavier zu vier Händen von Johann Baptist Gänsbacher (1778-1844), die Klavierquartette von Johann Rufinatscha (1812-1893), die Violinsonaten von Ignaz Anton Ladurner (1766-1839) sowie die Kammermusikwerke von Silvio Lazzari (1857-1944). Besonderen Wert gewinnen diese Aufnahmen auch durch den vielfältigen Einsatz von historischen Musikinstrumenten des Tiroler Landesmuseums. Neben dem wundervoll klingenden Hammerflügel von Conrad Graf (Wien 1836) und dem klanglich nicht minder beeindruckenden Hammerflügel von Johann Georg Gröber (Innsbruck, um 1825) kamen das Tafelklavier von Ludwig Kulmbach (Heilbronn, um 1825) sowie die Violinen der berühmten Tiroler Geigenbauer Jakob Stainer (Absam 1682) und Matthias Alban (Bozen 1706) zum Einsatz. Auch die original erhaltene Traversflöte von Franz Krismer (Innsbruck, um 1825) und die ebenfalls in Innsbruck geschaffene prachtvolle Mandoline aus dem Jahr 1775 von Johann Georg Psenner hatten Anteil an der qualitätvollen und nach historischer Klangidentität strebenden Realisierung.


Über den Link „Zur Präsentation“ kommt man zum Mosaik mit den CD-Covers. Durch Anklicken der Coverbildchen gelangt man zu den Booklets und der Auflistung der einzelnen Tracks über die dann die einzelnen Musikstücke aktiviert werden können.

Die „Werkübersicht“ bringt eine Aufstellung aller dokumentierten Kompositionen. Über die Namen der Komponisten kann deren Werkbestand im Detail ermittelt werden. Durch Anklicken können auch von hier die Kompositionen abgehört werden. Die Abkürzung „SKM“ verweist auf die einzelnen CDs der Sammlung Kammermusik.


Diese Dokumentation vermittelt einen repräsentativen klanglichen Überblick über die Vielfalt und Gediegenheit des Schaffens Tiroler Komponisten im Bereich der Kammermusik. Die einzelnen CDs können im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum erworben werden.